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Verschiedene Virus-Typen können Leberkrebs verursachen





Derzeit sind 5 Hepatitis-Viren bekannt, die Entzündungen der Leber auslösen. Diese werden mit den Buchstaben A bis E bezeichnet und zumeist über das Blut oder beim Geschlechtsverkehr übertragen. Für die Entstehung von Leberkrebs sind vor allem die Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren verantwortlich. Hepatitis-A kann dagegen keine chronische Entzündung hervorrufen und daher auch nicht zu Leberkrebs führen.
In den meisten Fällen sind Betroffene nur mit einem Typ der Hepatitis-Viren infiziert, etwa 20% der Infizierten haben sich jedoch mit beiden Viren-Typen angesteckt. Während Betroffene mit einer einzelnen Infektion 20-30 Jahre ohne Ausbruch der Krankheit - Leberzirrhose oder Krebs - leben können, entsteht bei doppelt infizierten Patienten häufiger Leberkrebs.

Dazu kommt noch, dass die Heilungschancen dramatisch sinken, da es bei dieser Koinfektion bis jetzt keine geeignete Therapieoption gibt. Patienten mit einer Doppelinfektion müssen besonders genau überwacht werden, z.B. mit 3 monatlichen Ultaschall- und Kernspin-Untersuchungen im Abstand von 6-12 Monaten.
Der Leberkrebs ist ein bösartiger Tumor, der schnell fortschreitet. Die Heilungschancen sind meist schlecht, da der Tumor oft zu spät erkannt wird. 
Die besten Heilungsaussichten bestehen, wenn das Karzinom früh entdeckt wird bzw. wenn es noch auf die Leber begrenzt ist und noch keine Metastasen gebildet hat.

tags:Verschiedene Virus

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