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Ernährung bei Leberzirrhose

Bei Patienten mit fortgeschrittener Leberzirrhose ist Unterernährunghäufig. Assoziiert sind eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Speziell in den Stadien Child B und C findet man zudem vielfach Komplikationen, die eine diätetische Umstellung erforderlich machen. Dazu gehörenhepatische Enzephalopathie (Gehirnleistungsstörung), Wassereinlagerungen (Ödeme, Aszites), Muskelschwund und Knochenabbau.
Eine unzureichende und einseitige Ernährung muss vermieden werden.
Die Ernährung bei Leberzirrhose sollte genügend Kalorien (bei einem Körpergewicht von 70 kg über 2.100 kcal pro Tag) enthalten und ausgewogen sein. Eine ausgewogene Nahrung enthält
  • 300 g Kohlenhydrate (55%),
  • 70 g Fett (30%) und
  • 80 g Eiweiß (15%).

Am besten sollte die Nahrungsaufnahme auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden. Wieviel Eiweiß und Salz die Nahrung enthalten darf, und wieviel Flüssigkeit erlaubt ist, sollte der Arzt im Einzelfall festlegen. 
Bei einer Leberzirrhose auf dem Boden einer Hämochromatose oder einesMorbus Wilson gelten spezielle diätetische Einschränkungen (siehe dort).
Manchmal ist eine Substitution von Vitaminen und Manchmal ist eine Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen erforderlich. Eine Beratung bekommt man durch den Arzt, Diätassistenten oder Ökotrophologen und durch Diätbücher. Ökotrophologen und durch Diätbücher.

tags:Über Grundlagen der Ernährung allgemein, die Nahrungsaufnahme auf mehrere,Leberzirrhose ist Unterernährunghäufig, 

Hepatozelluläres Karzinom

Dashepatozelluläre Karzinom(engl.hepatocellularcarcinoma,HCC)istweltweitderfünfthäu-
figsteKrebsunddiedritthäufigstekrebsbedingteTodesursache.
BeiPatientenmitLeberzirrhoseistdasHCCmittlerweilediehäufigsteTodesursache.
IndenletztenzweiJahrzehntensindFortschritteinDiagnostikundTherapiedesHCCerzieltworden.
ScreeningundSurveillancevonPatientenmitchronischerLebererkrankungermöglichen
dieFrüherkennungeinesHCC.PatientenmitHCCimFrühstadiumkönnenmittelschirurgischer
Resektion,LebertransplantationoderablativerVerfahrengeheiltwerden.
Patientenmitfortge-
schrittenemHCCkönnenvonBehandlungenmit transarteriellerChemotherapieundneumitdem
TyrosinkinaseInhibitorSorafenib(Nexavar)profitieren.
DieInzidenzdesHCCistseitdenletztenJahrzehn-tenweltweitsteigend.InEuropaunddenUSAwerdenetwazweineueFällepro100000
EinwohnerundJahrentdeckt.InderSchweizgehtmanvonetwa100bis150Neuerkrankungen
proJahraus,weltweitschätztmandieInzidenzaufeinehalbeMillion.GlobalgesehenistdasHCC
für6%allermalignenTumorerkrankungenverantwortlich(beiMännernfünfthäufigster Tumor,
beiFrauenneunthäufigster Tumor)undmit 500000 Todesfällendiedritthäufigstetumoras-
soziierte Todesursache.DerAnstiegderHCCInzidenzindenIndustrieländernistwahrschein-
lichdurchdieHepatitis-C-Epidemieverursacht.ObwohldieAnsteckungsratezurückgeht,wird
miteinemweiterenAnstiegderSpätfolgenwie ZirrhoseundHCCbisinsJahr2020gerechnet.
Esistauchvoraussehbar,dassdieInzidenzder nichtalkoholischenSteatohepatitisalsFolgeder
Adipositas-EpidemieunddesmetabolischenSyndromsdeutlichansteigenwird.Damitverbunden
istebenfallseinweitererAnstiegderInzidenzvon LeberzirrhoseundHCC.
Pathologie
Über90%derHCCentsteheninzirrhotischumgebautenLebern.Mangehtdavonaus,dassdiechro-
nischeEntzündungdieMutationsratederDNA erhöhtunddiegesteigerteProliferationderHepa-
tozytenindenRegeneratknotendieWahrscheinlichkeiteinerFixationvononkogenenMutationen
vergrössert.AllerdingsgibtesauchHCC,diein nichtzirrhotischverändertenLebernentstehen,
soz.B.beiPatientenmiteinerchronischenHepatitisBodersogarbeiPatientenmitgesunder
LeberohneRisikofaktoren.DaseherseltenefibrolamelläreHCCisteineSonderformdesHCC,die
häufigingesundenLebernauftretenkann.Über dieÄtiologieunddiePathogenesedesfibrola-
mellärenHCCistsehrwenigbekannt.DasAuftretenvonHCCsbeichronischerHepatitisBwird
mitonkogenenEigenschaftenvonviralenProteinenundderIntegrationderviralenDNAinsGe-
nomerklärt.
InderRegeltretenHCCsaberbeiLeberzirrhose auf.IndieserPatientengruppegehtmanvoneiner
HCC-Jahresratevon1bis4%aus.DieHauptrisikofaktorenfürdieEntwicklungeinerZirrhose
undeinesHCCsindInfektionenmitHepatitis-Bund-C-Viren,AlkoholismusundHämochroma-
tose.WeltweitistHepatitisBdiehäufigsteUrsache fürHCCundbetrifftvorallemendemischeRegio-
nen(Festlandchina, TaiwanundAfrika),wodie meistenHepatitis-B-Infektionenvertikalvonder
MutteraufdasNeugeboreneübertragenwerden undinüber90%derFällechronischwerden.An-
derechronischeLebererkrankungenwiedienichtalkoholische Steatohepatitis(NASH),alpha1-
Antitrypsin-Mangel,Autoimmunhepatitisunddie primärebiliäreZirrhosehabenebenfallseiner-
höhtesHCC-Risiko.Diesesliegtjedochtieferund wurdebisherwenigergutuntersuchtalsbeiden
viralenHepatitidenundAlkohol...

tags:hepatitis B,C,Hepatozelluläres Karzinom,InderRegeltretenHCCsaberbeiLeberzirrhose auf,Hepatozelluläres Karzinom,

Zirrhose-Cirrhosis - liver



Treatment of cirrhosis is designed to limit any further damage to the liver as well as complications.The loss of normal liver function in cirrhosis leads to abnormalities in the liver's ability to handle drugs and toxins.Alcohol, viral Hepatitis B and C are common causes of cirrhosis, although there are many other causes.Cirrhosis is a disease which involves irreversible scarring of the liver.
Complications:internal bleeding, kidney failure, mental confusion, coma, body fluid accumulation, and frequent infections......
The loss of normal liver structure in cirrhosis also interferes with the normal flow of blood through the liver.



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