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Bluthochdruck - Therapie

Allgemeine Maßnahmen

Bei Menschen mit einer primären Hypertonie wird zunächst versucht, den Blutdruck mit Hilfe allgemeiner Maßnahmen zu senken. Dazu gehören beispielsweise:
  • Regelmäßige, körperliche Bewegung,
  • Gewichtsreduktion,
  • Nikotinabstinenz,
  • wenig Alkohol,
  • Entspannungsübungen (z.B. Autogenes Training),
  • gesunde Ernährung
  • Einschränkung des Salzkonsums unter vier bis sechs Gramm pro Tag.Reichen diese Änderungen des Lebensstils nicht aus, werden zusätzlich Medikamente eingesetzt.
    Bei sekundärer Hypertonie helfen die allgemeinen Maßnahmen nicht, es muss die Grunderkrankung behandelt werden. Eine Einengung der Nierenarterien (Nierenarterienstenose) lässt sich beispielsweise weiten.

    Behandlungsziel

    Ziel der Bluthochdruckbehandlung ist es, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankung (KHK) oder Schlaganfall zu senken. Das bedeutet, dass nicht nur der Hochdruck, sondern auch alle anderen Risikofaktoren wie zu hohe Blutfettwerte oder Diabetes behandelt werden müssen. Sie selbst können viel dazu beitragen, um einen hohen Blutdruck besser in den Griff zu bekommen. Vielleicht beherzigen Sie folgende Tipps:
    • Messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig. Das gilt vor allem für Personen, die übergewichtig sind oder Angehörige mit Bluthochdruck haben. Es gibt eine Reihe automatischer Blutdruckmessgeräte, die Sie auch selbst zu Hause bedienen können. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
    • Versuchen Sie, Ihren Salzkonsum einzuschränken.
    • Achten Sie auf Ihr Gewicht. Sie sollten sich abwechslungsreichernähren. Versuchen Sie auch Fett einzusparen.
    • Bewegen Sie sich viel und regelmäßig.
    • Schränken Sie den Genuss von Alkohol ein.
    • Versuchen Sie, das Rauchen aufzugeben - am besten fangen Sie erst gar nicht damit an.
    • Vermeiden Sie starke Anspannung. Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung können helfen, mit Stresssituationen besser umzugehen.
    • Medikamente gegen Bluthochdruck müssen Sie meist lebenslang einnehmen. Setzen Sie die Medikamente auf keinen Fall ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn sich Ihr Blutdruck normalisiert, ist dies ist Folge der Therapie und kein Zeichen dafür, dass sie überflüssig ist!
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Chronische Hepatitis-Die Therapie

Sind Medikamente oder Alkohol die Ursache der Hepatitis, dürfen diese Substanzen nicht mehr weiter eingenommen werden. Dabei kann sich die Leber wieder vollständig erholen, wenn sie durch diese Stoffe noch nicht allzu schwer beschädigt worden ist. Allerdings gibt es ab einem gewissen Grad der Zerstörung und der folgenden Vernarbung keine Umkehr mehr. Der ursprüngliche Aufbau der Leber ist in dem Fall so stark verändert, dass der Körper das nicht mehr korrigieren kann.
Wenn in diesem Fall aufgrund der Zerstörung des Lebergewebes ein Leberversagen auftritt, bleibt als letzte Therapiemöglichkeit nur noch eine Lebertransplantation. Diese Therapie kann jedoch nur bei Patienten angewendet werden, bei denen man nicht davon ausgehen muss, dass die Ursache auch die Transplantierte Leber angreift und mit der Zeit zerstört.
Der Ausgang einer chronischen Hepatitis ist nur schwer vorauszusagen. Es ist nicht genau geklärt, wieso einige Betroffenen eine schwere Entzündung entwickeln, die zu einer Zirrhose führt, und andere über Jahre hinweg in einem guten Zustand sind.
Die Therapie der chronischen Hepatitis muss den unterschiedlichen Ursachen angepasst werden.
Es gibt aber einige Massnahmen die für alle Arten der chronischen Hepatitis gelten. Es ist wichtig weitere Leberschäden zu verhindern, weshalb auf Alkohol und für die Leber gefährliche Medikamente verzichtet werden sollte.
Gegen zwei der Hepatitisviren, A und B, gibt es Impfungen. Liegt nicht eine Infektion mit diesen Viren vor, ist eine Impfung sinnvoll. Ganz wichtig ist es auch die Umgebung des Patienten zu schützen. Hat er zum beispiel eine Hepatitis B, ist es ratsam nahestehende Personen zu impfen.
Im Fall der chronischen Hepatitis zielt die Therapie darauf ab die fehlgeleitete Entzündungsreaktion zu unterdrücken. Das gelingt mit Medikamenten, welche die Reaktion des Immunsystems etwas bremsen und so die Entzündungsreaktion eindämmen. Bei einer solchen Therapie werden meist mehrere dieser Medikamente in Kombination angewendet, wobei sehr häufig steroidale Entzündungshemmer wie beispielsweise Prednison verwendet werden.
Speziell beim Vorliegen einer chronischen Leberentzündung gibt es auch die Möglichkeit der medikamentösen Behandlung. Dabei kommt vor allem das Medikament Interferon zum Einsatz. Interferon wird auch vom Körper selbst produziert und regt die Vernichtung von Viren an. Zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten kann es zudem zusätzlich als Medikament gegeben werden. Die bekannten Nebenwirkungen des Interferons sind Fieber und Müdigkeit, die typischerweise auch dann auftreten, wenn der Körper während beispielsweise einer Erkältungskrankheit gegen die verursachenden Viren kämpft. Je nach der genauen Art der Virushepatitis gibt es noch weitere Medikamente, die bei einer chronischen Leberentzündung zum Einsatz kommen.

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Welche Nahrungsmittel helfen bei der Leberreinigung?





Das Essen von frischen Früchten und von Gemüse ist sehr wichtig während einer Leberreinigung, weil sie viel Ballaststoffe, Wasser, Vitamine und Mineralien enthalten. Wasser (etwa ein Liter pro 30 kg Körpergewichts) hilft dabei, Toxine zu verdünnen und Ballaststoffe geleiten sie aus dem Körper. Bestimmte Vitamine und Mineralien sind für die Phase I Entgiftung erforderlich. Besonders wichtig sind Kupfer, Magnesium, Zink und Vitamin C. Andere wichtige Nährstoffe sind Riboflavin (Vitamin B2), Niazin (Vitamin B3), Eisen und bestimmte Phytonährstoffe (Pflanzeninhaltsstoffe) wie die Indole der Cruciferous-Gemüsearten (Brokkoli) und dem Bioflavonoid Quercetin. Eine reichlicher Verzehr von Kohl, Brokkoli und Rosenkohl sowie Vitamin B (ganze Körner) und Vitamin C (Pfeffer, Tomaten und Zitrusfrucht) haltiger Nahrungsmittel stellt sicher, dass das Enzym-System der Phase I gut arbeitet.
Hell farbige Früchte und Gemüsearten enthalten starke Antioxidantien, die die zerstörerischen freien Radikale neutralisieren, die von den Toxinen und der Phase I Entgiftung erzeugt werden. können besonders wohltuend sein, weil in diesem vorver-dauten Zustand 100% ihres Nährwertes für den Körper verfügbar werden. Gute Gemüsesorten, deren Saft die Leber unterstützt, sind rote Beete, Spinat, Karotten, Kohl und Gurken. Nährstoff reiche Supernahrungsmittel in der Form von grünen Getränken sind eine ausgezeichnete Ergänzung zur täglichen Nahrung, die das volle Spektrum der Nährstoffe in einer verwendbaren Form zur Verfügung stellen.
Die Aminosäuren Glutathion, Glyzin, Cystein, Glutamin, Methionin, Taurin, Glutaminsäure und Aspartinsäure spielen eine wichtige Rolle bei der Phase II Leberentgiftung. „Glutamin spielt eine Hauptrolle bei der Ammoniak-Entgiftung und hilft dabei, die Unversehrtheit der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt aufrechtzuerhalten.“3 Fische, biologisches Huhn und Eier sind ausgezeichnete Quellen dieser wichtigen Aminosäuren. Beim Braten sollten fette Nahrungs-mittel vermieden werden, wir sollten viele gute Öle zu uns nehmen, besonders diejenigen, die reich an essentiellen Fettsäuren sind (z.B. Leinsamenöl). Leinsamenöl ist hitzeempfindlich und sollte nicht beim Kochen verwendet werden. Verwenden Sie es in einer Salatsoße oder nehmen Sie es in einer Kapsel ein. Kalt gepresstes Sesam und Olivenöl kann zum Kochen verwendet werden.
Welche Nahrungsmittel helfen bei der Leberreinigung?

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Medikamentöse antivirale Therapie hepatitis C


Die Therapie muss früh beginnen, bevor sich eine Zirrhose gebildet hat.Es gibt eine akzeptierte medikamentöse antivirale Therapie, bis vor einigen Jahren mit Interferon allein - und beschränkter Wirkung - und heute als Kombination von Interferon (3x3 Mio~ E sc pro Woche) und Ribavirin (1000/1200 mg täglich) während 6 Monaten (Genotypen 2 und 3) resp.12 Monaten (Genotypen 1, 4, 5 und 6) mit einer Heilungschance von 30% (Genotypen 1, 4, 5 und 6) resp.12 Monaten (Genotypen 1, 4, 5 und 6) mit einer Heilungschance von 30% (Genotypen 1, 4, 5 und 6) resp.Es gibt 6 HCV Genotypen und -Subtypen.Es gibt 6 HCV Genotypen und -Subtypen.

tag:therapie antivirale hepatitis C,interferon,

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